Die "neue" GeldKarte |
| Veröffentlicht am 08.10.2010 |
| Blog >> Plastikkarten |
In den Medien war in letzter Zeit sehr viel und häufig zu lesen, dass die neue kontaktlose Geldkarte den ersten großen Meilenstein geschafft hat. Ist dies wirklich so? War in den letzten Jahren nicht auch die Nutzung der kontaktbasierten und "alten" Geldkarte eher "in der Versenkung" verschwunden? Was zeichnet jetzt also diese "Neue" aus?
Ein wesentlicher Schritt ist die Zusammenarbeit mit der BayArena und der hiermit verbunden BayArenaCard auf Basis dieses neuen Systems. Die Verantwortlichen der BayArena haben sich für die GeldKarte als Zahlungsmittel im Stadion entschieden, da hier im Gegensatz zu anderen "eigenen Zahlungssystemen" auch an mehr als 600.000 Zahlungsstellen Deutschlandweit bezahlt werden kann.
Wie funktioniert nun diese Plastikkarte? Die Geldkarte wurde nun ein „kontaktloser“ Chip integriert. Neben dem bekannten Chip verfügt diese Karte nun über einen RFID-Chip, welcher nicht mehr direkt in den Kartenleser eingeführt werden muss, sondern bereits in einer kurzen Distanz (1 bis 10 cm über dem Gerät) ausgelesen und benutzt werden kann.
Die Funktionsweise von RFID kann als Chip mit Antenne dargestellt werden. Diese beiden Komponenten befinden sich im inneren - und somit sicher geschützt - Bereich der Plastikkarte. Die Übertragung der Daten und Informationen erfolgt mittels Funkwellen in einem maximalen Abstand von 10 cm. Da auf eine Batterie verzichtet wird, wird die zum Betrieb notwendige Energie für den Betrieb mittels elektromagnetischen Wellen vom Kartenleser übertragen. Ein Missbrauch der Daten wird dadurch gewährleistet, dass eine starke Verschlüsselungstechnik das „Abhören“ verhindert und somit eine hohe Datensicherheit des Systems sicherzustellen.
Was war nun diese Zusammenarbeit? Ein Meilenstein oder eine "aufgepeppte" Nachricht zur Erinnerung an ein Zahlungssystem? Nur die Zeit wird zeigen, ob sich mit diesen Kooperationen die Akzeptanz erhöhen wird.
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