Der Magnetstreifen
Bei den heutigen Magnetstreifenkarten ist der Magnetstreifen mit einem magnetischen Metalloxid überzogen.
Normaler Weise kommt der Magnetsteifen auf einer Plastikkarten-Rückseite zum Einsatz, wenn darauf gespeicherte Daten mittels eines Magnetkartenlesegerätes eingelesen oder ausgelesen werden. Dieses System findet Anwendung u. a. bei der EC-Karte, Bahncard oder IKEA-Kundenkarten. Der gebräuchlichste ist der Magnetstreifen ISO-Norm 7811. Dieser verfügt über eine Kapazität von rd. 1024 Bit auf drei Spuren, wobei die 1. und 2. Spur nur für den Lesebetrieb angedacht sind, ausschließlich auf der 3. Spur können Daten gespeichert werden.
Der Magnetstreifen ist in zwei Ausprägungen erhältlich. Zum einen HiCo- und LoCo-Magnetstreifen. HiCo-Magnetstreifenkarten sind in der Regel robuster und widerstandsfähiger. Einsatz findet dieses meist dort, wo Dreck und Staub den Magnetstreifen beschädigen könnten. Der LoCo-Magnetstreifen ist nur mit 300 Oe (Magnetfeldstärke) ausgestattet und wird häufig als Hotel-Schlüsselkarte genutzt.


